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Citroëns Granatenproduktion im 1. Weltkrieg
So wurde die täglich produzierte Granatenmenge stetig größer. Im Laufe des Jahres 1917 erreichte die Tagesproduktion die unvorstellbare Menge von 50.000 Stück - sehr zur Freude der Militäroberen.
Bis zum Ende des Krieges wurden in den Fabriken Citroëns ungefähr 24 Millionen Granaten produziert.
Granatenmontage, 1917
Quelle: Fabien Sabatès
Endkontrolle
Quelle: Fabien Sabatès
André Citroën verfügte nach dem Ende des Krieges über nicht unerhebliche finanzielle Mittel - und über riesige Fabrikshallen. Schon vor Ausbruch des Krieges hatte sich André Citroën mit der Produktion von Automobilen befasst. Als Generaldirektor der Mors-Automobilwerke hatte er sein Talent auf diesem Gebiet bewiesen.
Noch während des Krieges reiften die Pläne, in die Produktion von Automobilen einzusteigen. Citroën gelang es nach Kriegsende binnen kürzester Zeit hochqualifizierte Techniker zu engagieren. Nach Umbau der Produktionsanlagen konnten bereits Mitte 1919 die ersten Fahrzeuge produziert werden.