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Straßenbeschilderung durch Citroën
Die gewaltige Schildermenge verschlang Unsummen an Geld,
wobei der direkte Werbeerfolg nicht messbar war. Sicher war
nur eines - das Doppelwinkel-Logo wurde den immer mehr
werdenden Autofahrern ständig vor Augen geführt.

Leider war es mit der Haltbarkeit der ersten Schilder nicht zum
Besten gestellt. Es handelte sich um lackierte Blechtafeln,
welche z.T. schon nach wenigen Monaten starke Korossions-
spuren durch ungünstige  Witterungseinflüsse aufwiesen.
Ab Frühjahr 1930 wurde das Produktionsverfahren der Schilder grundlegend verändert. Es kam nunmehr das wesentlich teurere Emaille-Verfahren bei der Herstellung zum Einsatz. Diese neuen Schilder haben z.T. bis in die 1980er Jahre hinein an Hauswänden überlebt. Nur ganz wenige Schilder haben den Weg in Sammlerhand gefunden und sind heute noch erhalten.

Die Gestaltung der Schilder hat sich im Laufe der Jahre immer wieder etwas verändert. Bis Anfang 1930 waren die Schilder achteckig und lackiert, ungefähr ab April 1930 waren die Schilder oval und emailliert.
RALENTIR-Schild ganz rechts an der Hauswand
Hinweisschild, Traction Avant und
CITROËN-Händler auf einem Foto vereint.
Citron Type A und Wegweiser
Citroen Wegweiser
Citroen Wegweiser

Bis 1925 wurden über 65.000 Schilder produziert und aufgestellt. 1926 wurde das 100.000. Schild produziert.
Insgesamt wurden bis 1932 ca. 180.000 Schilder in über 12.000 Städten und Dörfern aufgestellt.

André Citroën hatte sich nicht getäuscht. Auch wenn die Kosten für die Produktion der Wegweiser immens
waren - die großflächige Umsetzung der grandiosen Werbeidee der Firma MORS machte seinen Namen binnen
kürzester Zeit in ganz Frankreich bekannt.