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Croisière Jaune - Expédition Citroën Centre-Asie - Die Gelbe Kreuzfahrt
Bestärkt durch den überwältigenden Erfolg der Croisière Noire in den Jahren 1924 und 1925 beschlossen André Citroën und Georges-Marie Haardt, eine weitere Fernfahrt zu unternehmen.

Waren die Durchquerungen der Sahara und Afrikas schon gewaltige Leistungen für Mensch und Maschine, sollte die neue Fernfahrt die früheren Fahrten in den Schatten stellen.

Ziel war es nun, Asien zu durchqueren. Ohne genau zu wissen, auf welche Strapazen man sich einlassen würde, schafften die beiden Initiatoren es wieder, diverse Wissenschaftler und Künstler für die Fahrt zu
begeistern, als da u.a. waren:

- Pierre Teilhard de Chardin (Geologe und Paläontologe)
- Dr. Maynard O. Williams (National Geographic Society)
- Joseph Hackin (Archäologe)
- Georges Lefèvre (Geschichtsschreiber)
- André Sauvage (Dokumentarfilmer)
- André Reymond (Naturwissenschaftler)
- Alexandre Iacovleff (Kunstmaler)
Ursprünglich war geplant, die Fernfahrt mit nur sieben Fahrzeugen
durchzuführen. Da die russische Regierung jedoch keine Durchfahrtserlaubnis
erteilte, war man gezwungen, das Himalaya-Gebirge zu überqueren. Man bildete
daher zwei Gruppen, die Gruppe Pamir und die Gruppe Chine. Die Gruppe Pamir
startete im April 1931 in Beirut, die Gruppe Chine startete zum gleichen Zeitpunkt in Peking. Sobald man sich in Kashgar im Himalaya-Gebirge getroffen hatte, wollte man gemeinsam nach Peking zurückfahren.

Die Gruppe Pamir unter der Leitung von Georges-Marie Haardt und Louis Audouin-Dubreuil bestand aus sechs Kettenfahrzeugen Citroën Kégresse Typ P17, einem Kettenfahrzeug Citroën Kégresse Typ P14 und sieben Anhängern. Die Gruppe Chine unter der Leitung von Victor Point bestand aus sieben Kettenfahrzeugen Citroën Kégresse Typ P21 mit Anhängern, vier LKW Typ C6F und zwei Drech Motorrädern.

Bei den Fahrzeugen P14, P17 und P21 handelte es sich um Militärversionen der auch für den zivilen Einsatz gebauten Halbkettenfahrzeuge.