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Engrenages Citroën
CITROËN - dieser Name steht nicht nur für den Bau von Automobilen, sondern
gleichzeitig für die Produktion von winkelverzahnten Zahnrädern und Getrieben.

Im April 1900 reiste André Citroën zu seiner Schwester Jeanne, die in Warschau
(Polen) lebte und mit dem Bankier Bronislav Goldfeder verheiratet war. Er
begleitete seinen Schwager auf einer Geschäftsreise. Man besuchte u.a. einen
kleinen Industriebetrieb, der sich auf die Fertigung von winkelverzahnten
Zahnrädern aus Holz spezialisiert hatte. André Citroën erkannte sofort das
Potential dieser Erfindung. Es gelang ihm, das Patent für die Fertigung von
Zahnrädern dieser Bauform zu erwerben. Es darf angenommen werden, dass dieses
mit finanzieller Unterstützung seines wohlhabenden Schwagers geschehen ist.

Der Vorteil der Winkelverzahnung liegt auf der Hand. Im Gegensatz zur geraden
Verzahnung sind bei der Winkelverzahnung die Zähne ununterbrochen im Einsatz. 
Der Lauf der Zahnräder ist dadurch materialschonender und auch leiser.
Gleichzeitig können bedeutet größere Kräfte übertragen werden.

Wieder in Frankreich angekommen
nahm André Citroën Kontakt auf mit
seinem Schulfreund Jacques Hinstin.
Dieser betrieb zusammen mit seinem
Bruder Paul eine kleine Fabrik in
Essonnes nahe Corbeil zur Fertigung
von Maschinenbauteilen, welche zum
Bau von Lokomotiven gebraucht
wurden. Jacques Hinstin war
begeistert von den neuartigen Zahnrädern. Kurzerhand gab er
André Citroën eine Anstellung in seiner Firma.
Blick auf die Fertigungshalle
am Quai de Grenelle