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Engrenages Citroën
1905 gründete André Citroën, zusammen mit Paul und Jacques Hinstin und André Boas die Firma "Hinstin Frères, Citroën & Cie", welche ausschließlich winkelverzahnte Zahnräder und Getriebe produzierte, überwiegend für die aufstrebende Textilindustrie, aber auch für andere Einsatzzwecke, z.B. für Steuerungseinrichtungen von Schiffen. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Paul Haarbleicher, dessen Tochter mit dem Bruder von André Citroën, Hughes Citroën, verheiratet war.1908 verfügte die Firma bereits über 10 Maschinen, welche die Fertigung von Zahnrädern mit einem Durchmesser von bis zu 5 Metern ermöglichte. Im Laufe der nächsten Jahre wuchs die Firma unaufhörlich.
1913 war dann das Maximum dessen erreicht, was am angestammten Produktionsort gefertigt werden konnte. Man errichtete ein neues Werk in Paris am Quai de Grenelle, etwas südlich des Eiffelturms. Hatte man zuvor schon diverse Arbeiten nach außerhalb vergeben, so hatte man nun alle Arbeitsprozesse unter einem Dach vereint.
Mittlerweile war es möglich, Zahnräder mit einem Durchmesser von 9 Meter zu fertigen.
Für Walzstraßen fertigte man winkelverzahnte
Spezialwellen bis zu einer Breite von 3 Metern.
Blick in die große Fertigungshalle am Quai de Grenelle
Quelle: Prospekt ENGRENAGES CITROËN, 1913