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Engrenages Citroën
Durch die langjährige Erfahrung bei der Herstellung von winkelverzahnten Zahnrädern und Getrieben genoß die Firma, inzwischen zur Société Anonyme des Engrenages Citroën umstrukturiert, einen hervorragenden Ruf im In- und Ausland. Insbesondere in Russland war die Nachfrage nach Citroën-Zahnrädern und Getrieben sehr groß. Um die hohen Transport- und Zollkosten zu umgehen, wurde 1911 eine Niederlassung in Moskau gegründet, welche ab 1912 die für den russischen Markt benötigten Zahnräder und Getriebe produzierte. 

Bei der Firma Skoda in Pilsen wurden Citroën-Zahnräder in Lizenz gefertigt. Die hier produzierten Zahnräder waren u.a. für die Märkte in Österreich und Deutschland bestimmt.
Citroën-Reduktionsgetriebe zum Betrieb einer Seilwinde im Bergwerk        Quelle: Prospekt ENGRENAGES CITROËN, 1913
Zwischen 1910 und 1914 wurden zahlreiche Patente angemeldet, z.B. für Reduktionsgetriebe und Steuerruderantriebe für Schiffe und U-Boote.

1914 fand die Zahnrad-Produktion aufgrund des Kriegsausbruchs ein Ende. André Citroën musste an die Front - und kam schon bald mit einer neuen Aufgabe für seine Fertigungsanlagen zurück - der Produktion von Granaten...

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Um den Weg zum Kunden zu verkürzen, wurden innerhalb Frankreichs schon sehr früh Niederlassungen in Lille, Nancy, Nantes, Lyon, Rouen und Epinal errichtet.

Auch im Ausland entstanden Büros mit angeschlossenen Niederlassungen. Hier sind in erster Linie London (1906) mit acht angeschlossenen Niederlassungen im Vereinigten Königreich und Brüssel (1907) mit einer Agentur in den Niederlanden zu erwähnen.