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Mit YACCO und Citroën Rosalie auf Rekordfahrt
60 internationale und 30 Weltrekorde sind die beeindruckende Bilanz dieser Rekordfahrt.
Wer hätte damals die von André Citroën ausgelobte Prämie einstecken können? Das konnte nur André
Citroën selbst sein - natürlich mit einem Citroën.

Mit den Fahrzeugen Rosalie 3 (Citroën 8 CV / 6-Zylinder) und Rosalie 4 (Citroën 8 CV / 4-Zylinder) ging die
Rekordjagd weiter. Rosalie 3 sollte den 24-Stunden Hochgeschwindigkeitsrekord von 153 km/h
Durchschnittstempo eines Bentley überbieten. Bereits nach nur neun Stunden Fahrt kam das unerwartete
Aus für Rosalie 3.
Dafür war Rosalie 4 umso erfolgreicher. Vom Start weg am 15. März 1933 drehte dieses
Fahrzeug zuverlässig seine Runden. Ziel war es, den Langstrecken-Weltrekord zu
brechen. 300.000 km mussten geschafft werden. Chassis und Motor des Fahrzeugs
waren unverändert aus der Serie übernommen worden, lediglich die Karosserie wurde mit
der glatten Form, den freistehenden Rädern und dem spitz zulaufenden Heck
strömungsgünstig optimiert. Der 4-zylindrige Motor mit einem Hubraum von 1.400 cm³
hatte bei einer Drehzahl von 3.200 1/min eine Leistung von 30 PS.

Die sieben Fahrer (Lucien Marchand, César Marchand, Raphael Fortin, Marcel Combettes,
Le Roy de Presale, Alphonse Vaillant und Robert Bodecot) fuhren jeweils fünfstündige
Etappen. Nach 134 Tagen und Nächten war die 300.000 km-Marke erreicht. Die
Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei fast 93,5 km/h. André Citroën
konnte einen weiteren Erfolg für sich verbuchen. Kein einziger
Defekt konnte die Rekordfahrt von "Petite Rosalie" stoppen.
Über 190 nationale und über 100 internationale Rekorde
wurden aufgestellt.
Beeindruckender konnte man die Leistung und Zuverlässigkeit
eines Automobils nicht unter Beweis stellen. Der Erfolg dieser
Rekordfahrt spiegelte sich erwartungsgemäß kurz danach in
den Verkaufszahlen wider.

Plakat 8CV Citroen
AC in Rosalie sitzend