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Durchquerung der Sahara mit dem Automobil - La Traversée du Sahara
Noch am gleichen Tag erwarb er das Patent und die exklusiven Nutzungsrechte von Adolphe Kégresse, um es für seine Fahrzeuge nutzen zu können. Er meldete ein entsprechendes Patent unter dem Namen Citroën-Kégresse-Hinstin an und gründete innerhalb der Firma eine eigene Abteilung für diese Autochenilles genannten Fahrzeuge.
André Citroën hatte sich schon einige Zeit damit befasst, geländegängige Fahrzeuge zu bauen. Die Panzer des
ersten Weltkrieges erwiesen sich als zu schwerfällig und nicht brauchbar. Mit dem Kégresse-Raupenantrieb war die optimale Lösung gefunden, um sehr geländegängige Fahrzeuge bauen zu können, welche gleichzeitig sehr wendig und schnell waren (ca. 40-45 km/h).
Citroen Raupe Sahara-Durchquerung
Ende 1922 verwirklicht André Citroën seinen Traum von der Durchquerung der Sahara mit dem Automobil.
Der Kégresse-Raupenantrieb wurde zwischenzeitlich weiter entwickelt und an das aktuelle Modell vom Typ B2 10 HP angepasst. Unter der Leitung von Georges-Marie Haardt und Louis Audouin-Dubreuil brechen am 17. Dezember 1922 zehn Männer mit fünf Fahrzeugen zu dieser Expedition auf. Start ist in Touggourt in Algerien, Ziel ist Timbuktu in Sudan. Jedes der fünf Fahrzeuge trägt einen besonderen Namen mit einem eigenem Emblem: Scarabée d´Or, Croissant d´Argent, Tortue Volante, Chenille Rampante und Bœuf Apis.
Bœuf Apis
Chenille Rampante
Tortue Volante
Croissant d´Argent
Scarabée d´Or