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Die beiden Unfallschäden wurden von der Versicherung übernommen
und konnten teilweise in Eigenleistung instandgesetzt werden. Die
Kosten für die Erneuerung der Frontscheibe wurde -bis auf den Teil
der Selbstbeteiligung- von der Versicherung übernommen.

Für den Rostschaden kam ein gesundes Teilstück eines verunfallten
Xantia zum Einsatz. Die Blecharbeiten wurden von der
Karosserieschmiede Leppen auf gewohnt professionelle Art
ausgeführt. Anschließend wurde das Fahrzeug einer "Mike-
Sanders"- Fließfettbehandlung unterzogen.

Hier der Link zur Foto-Dokumentation: Rost am Xantia.
Citroën Xantia 1.8i SX
Xantia X1 Seitenansicht
Trotz der unschönen Erfahrung soll dieser Xantia zu einem der ältesten Xantias Deutschlands heranreifen.
Schon heute sind Fahrzeuge des Baujahres 1993 eine seltene Erscheinung. Die staatliche Abwrackprämie von
2009 hat den Xantia-Bestand drastisch verkleinert.
Im Laufe des Frühjahres 2010 begann sich der Lack des
waagerechten Teils der Heckklappe zu verändern. Binnen weniger
Wochen taten sich Risse in der Klarlackschicht auf und der Lack
blätterte entlang der Risse ab. Dieses Problem kennen praktisch alle
frühen Xantia-Modelle. Im Juli 2010 wurde die Heckklappe daher neu
lackiert.

Eine leichte Motorölleckage im Frühjahr machte den Austausch der
Ventildeckeldichtung erforderlich. Kurz nach dem Austausch trat eine
weitere Ölleckage auf, welche vom Entlüftungsschlauch des Kurbel-
wellengehäuses herrührte. Beides Defekte, welche sich mit geringem
finanziellen Aufwand beheben liessen.

Bekanntermaßen ist der Ölverbrauch beim 1.8 Liter-8V-Motor des Xantia etwas höher, als bei den anderen
Xantia-Motoren. Bis Mitte 2011 stieg der Ölverbrauch meines Xantia in Richtung 0,8 Liter auf 1.000 km - für
einen Citroën eindeutig zu viel. Nach Erneuerung der (steinharten) Ventilschaftdichtungen hat sich der
Ölverbrauch wieder im Normalbereich eingependelt.